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    Drops of God

    Leo Solledervon Leo Solleder20. April 2023Keine Kommentare4 min Lesezeit
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    Mit Drops of God präsentiert Apple TV+ eine Adaption des gleichnamigen Mangas. Zentrales Element ist dabei die Oenologie, also die Herstellung von Wein. Kann dieses nischige Thema die Serie über die volle Länge tragen? Die Antwort gibt es hier!

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    In der Spiegelung eines Weinglases sieht man Camille Léger und Issei Tomine, die Rücken an Rücken eingeblendet werden.
    Das Poster zu Drops of God © Apple TV+

    Die Handlung von Drops of God

    Als Alexandre Léger (Stanley Weber) stirbt, klafft in der Welt der Önologie eine riesige Lücke. Der Franzose war nicht nur einer der besten Weinkenner der Welt, er hinterlässt neben einer großen Summe Geld auch einen wertvollen Vorrat an Weinflaschen. Über sein Erbe soll in einem Wettkampf zwischen Légers Tochter Camille (Fleur Geffrier), die den Kontakt zu ihrem Vater abgebrochen hatte, und seinem Schüler Tomine Issei (Tomohisa Yamashita) entschieden werden. Drei Prüfungen rund um Alexandres Liebe zum Wein sollen entscheiden, wer das Erbe erhält. Kann sich Camille, die seit einem Kindheitstrauma keinen Wein getrunken hat, gegen Tomine durchsetzen?

    Die Mischung macht den Cast

    Wie schon in einigen vorherigen Produktionen aus dem Hause Apple, setzt Drops of God auf einen breit gefächerten Cast. Im Vergleich zum Manga, auf dem die Serie basiert, ist der Zweikampf nicht nur ein persönliches, sondern auch ein kulturelles Duell. Denn in der Serie ist Aléxandres Figur und somit auch seine Tochter Camille aus Frankreich, während in der Vorlage die beiden Kontrahenten aus Japan stammen. Der Clash zwischen der französischen Elite und der japanischen Genauigkeit birgt natürlich Potential für verschiedene Perspektiven, die innerhalb der Serie eingenommen werden. Allerdings werden die beiden Welten nicht immer nuanciert entgegengesetzt, was man bei einer thematischen Veränderung zum Original erwarten könnte.

    Generell lässt sich sagen, dass der Cast von Drops of God sehr international aufgestellt ist, auch wenn die ganz großen Namen fehlen. Dieses sehr stimmige Schauspielensemble weiß besonders in den Nebenrollen zu überzeugen. Diese sind mit genug Witz und Verve geschrieben, dass sie lange Zeit die sehr blassen Protagonist:innen auf ihren Schultern tragen und zum Kern der Serie werden. Denn weder Fleur Geffrier als Camille noch Tomohisa Yamashita als Tomine können in der ersten Hälfte wirklich begeistern. Man muss gestehen, dass beide Rollen als introvertiert angelegt sind und die Verbindung zum Publikum daher nicht einfach aufzubauen ist. Dennoch kann man etwas enttäuscht über die stiefmütterliche Behandlung der tieferen Probleme der Protagonist:innen sein. Besonders Camille ist zu Beginn mehr als störend wahrzunehmen, was der Immersion massiv schadet.

    Tomine und Claire stehen sich vor einem Bild Aléxandres gegenüber
    Wettbewerb auf Augenhöhe? Aléxandres Tochter Claire und sein Schüler Tomine kämpfen um das Erbe © Apple TV+

    Was den Tafelwein genießbar werden lässt

    Zum Glück weiß Showrunner Quoc Dang Tran diesen Missstand mit zunehmender Folgenanzahl umzukehren. Denn in der zweiten Hälfte nimmt Drops of God an Fahrt auf. Besonders die zu Beginn der Serie blasse Camille kann durch äußere Einflüsse endlich Entscheidungen treffen, die auch Konsequenzen innerhalb der Serie besitzen. Und auch Tomine erhält durch einen, wenn auch etwas zu sehr konstruierten Handlungsstrang eine Persönlichkeit, an deren Taten dieser im Verlauf der Serie gemessen wird. Dies führt dazu, dass das Publikum im Laufe der Serie eine Sympathie für die eine oder andere Seite der Kontrahent:innen entwickeln kann. Diese positive Entwicklung führt bis zu einem ausgeklügelten Finale, dessen Auflösung jedoch die Gemüter spalten könnte.

    Besonders hervorzuheben ist jedoch die visuelle Qualität, die Drops of God auszeichnet. Denn sowohl mit den Drehorten als auch mit der Farbgebung und Inszenierung wählt man einen eigenen Weg, der im Verlauf der Serie auch die önologische Reise der beiden Kontrahent:innen einfängt. In ihren besten Momenten gelingt es der Serie, den Kampf um das Erbe nicht nur als Dreikampf um einen Weinkeller zu portraitieren. Die Adaption wandelt sich dann zu einem packenden Thriller oder einem bezaubernden Reisefilm, in dem sich auf die Suche nach dem gustatorischen Erbe von Camilles Vater begeben wird. Diese Momente sind zwar seltener gesät, als man es sich vielleicht wünschen würde, können jedoch nachhaltig beeindrucken.

    Unser Fazit zu Drops of God

    Drops of God wagt sich an ein nischiges Thema und weiß in der zweiten Hälfte, seine Stärken zu entfalten. Anfängliche Schwächen, wie die blasse Charakterisierung der Hauptfiguren, werden von einem stark aufspielenden Cast an Nebendarsteller:innen aufgefangen. Mit zunehmender Laufzeit weiß Apples kulinarisches Serienexperiment auch, seine visuellen Stärken auszuspielen, auch wenn das Finale die Gemüter spalten könnte. Dennoch entwickelt die Serie wie ein guter Wein seine Qualitäten und könnte für Fans der Thematik zu einer kleinen Perle heranwachsen.

    Drops of God ist ab dem 21. April 2023 mit allen 5 Episoden auf Apple TV+ abrufbar!


    © Apple Tv+

    Leo Solleder

    Léo wollte eigentlich Theaterschauspieler werden, nun ist der Medienkulturwissenschaftler freier Journalist, Social Media Manager und Redakteur. Seine Liebe für die Bretter, die die Welt bedeuten, zeigt sich allerdings immer wieder in seiner Filmvorliebe für Kammerspiele. Diese dürfen gern international, etwas cheesy und gut geschrieben sein, doch eigentlich ist Léo genretechnisch dann doch vielfältig. Immer wieder von A24-Produktionen begeistert und dennoch mit dem Gespür für deutsche Fernsehfilme der 60er-Jahre podcastet und schreibt sich Léo seit Dezember 2021 durch die Redaktion von "Filmtoast", außerdem betreibt er mit seinem Redaktionskollegen Kenan den Popkultur-Podcast "Bleibende Schäden". Immer auf der Suche nach neuen Blockbustern und kleinen Genreperlen, die vielleicht irgendwann mal den Status seiner Lieblingsfilme "Fight Club" und "Whiplash" erreichen können.

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