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Tipps für ein reibungsloses Streaming-Erlebnis im Urlaub

Auf dem Weg in den Urlaub oder während einer langen Zugfahrt könnt ihr nur begrenzt im Netz surfen oder müsst zugunsten eures Datenvolumens auf das Schauen eurer Lieblingsserie verzichten? Dabei sind genau das die Momente, in denen ihr die freie Zeit nutzen könnt, die im stressigen Alltag oft fehlt. Wie ihr das verhindern könnt, und welche Überraschungen beim Streaming im Ausland auf euch warten, fasst dieser Artikel für euch zusammen.

Mobiler Router oder angepasster Handyvertrag – Was ist sinnvoller?

Laut einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom nutzen rund 59,4 Prozent der Deutschen ab 16 Jahren mindestens einen Streamingdienst. Der durchschnittliche monatliche Abopreis lag dabei bei 16,10 Euro. Da ist es verständlich, dass Nutzer Filme und Serien auch auf Reisen oder während langer Wartezeiten ansehen möchten. Mit Standard-Mobilfunkverträgen ist das jedoch oftmals nicht möglich. Bereits auf der niedrigsten Qualitätsstufe (360 Pixel) verbraucht eine Netflix-Serie 450 Megabyte mobiles Datenvolumen. Um Serien unterwegs mit ruhigem Gewissen genießen zu können, solltet ihr euch deshalb eine der nachfolgenden Optionen genauer ansehen:

  • Mobiler Router: Mit einem mobilen Router ist kein Smartphone für die Datenübertragung nötig. Er wird mit einer SIM-Karte versehen, im Anschluss kann das eigene Smartphone mit ihm verbunden werden. Mobile Router sind günstig, bringen jedoch einige Nachteile mit. Es muss beispielsweise dennoch ein Vertrag mit SIM-Karte abgeschlossen werden, damit eine Verbindung zum Internet möglich ist. Zudem wird die Verbindung schlechter, wenn mehrere Geräte verbunden sind.
  • Passender Mobilfunkvertrag: Damit ihr sorglos auf eurem präferierten Gerät streamen könnt, empfiehlt sich ein Handytarif mit unbegrenztem Datenvolumen. Im Vergleich zu herkömmlichen Smartphone-Tarifen kommen diese ganz ohne eine monatliche Datenbegrenzung aus und überzeugen häufig auch im europäischen Ausland durch umfangreiche Datenpakete.

So gelingt das Streaming von überall

Heutzutage ist das Streamen von Videos, Filmen und Serien beinahe immer und überall möglich. Nachfolgend haben wir unsere wichtigsten, abschließenden Tipps für euch zusammengestellt, damit das mobile Streaming-Erlebnis garantiert zum Erfolg wird.

Schnelle Verbindung

Entscheidend für einen erfolgreichen Streaming-Abend ist immer eine schnelle Internetverbindung mit mindestens 5 Megabit pro Sekunde (MBits/s). Befindet ihr euch auf einem Campingplatz, ist das öffentliche WLAN größtenteils die beste Option. Reicht die Verbindungsstärke nicht aus, kann auf mobile Daten ausgewichen werden. Es bietet sich an, vorab einen Geschwindigkeitstest für mobiles Internet durchzuführen.

Serien vorab downloaden

Viele Streamingdienste bieten die Möglichkeiten, Episoden von Serien oder ganze Filme herunterzuladen, wenn eine WLAN-Verbindung besteht. Im Anschluss können diese auch ohne Datenverbindung auf dem jeweiligen Gerät angesehen werden. Aber: Die heruntergeladene Episode wird auf dem Endgerät gespeichert. Ausreichend verfügbarer Speicherplatz ist daher eine entscheidende Voraussetzung.

(L-R) Ella Purnell (Lucy) and Kyle MacLachlan (Overseer Hank) in “Fallout”
Das aktuelle Serienhighlight bei Prime Video: Fallout © Amazon Studios

Das perfekte Gerät

Bei der Auswahl des Streaming-Gerätes stehen euch viele Optionen offen. Umfragen zufolge nutzen 90 Prozent der Nutzer von Streamingdiensten den Fernseher, dicht gefolgt vom Smartphone. Unterwegs ist dieses durch seinen kleinen Bildschirm nur bedingt für Serien und Filme geeignet. Ideal ist für Fahrten und Flüge stattdessen ein Tablet oder ein Laptop, welcher mit dem mobilen Hotspot des Smartphones verbunden wird.

Andere Länder, andere Serien

Ein finaler Tipp von uns: Bei Reisen in ferne Länder außerhalb der EU lohnt sich das Stöbern durch die Streamingdienste. Durch Lizenzvereinbarungen und andere Richtlinien kann es sein, dass ihr auf einmal vollkommen neue Serien entdeckt, die in Deutschland nicht verfügbar sind. Das solltet ihr euch nicht entgehen lassen.

Gregor Wehrle

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